Louka

23.04.2018 | 20:00 Uhr | Rosenhof Foyer

Louka

LOUKA, die es vor zwei Jahren nach Berlin verschlug, hat eine dieser Stimmen, die man nur einmal zu hören braucht — und danach nie wieder vergisst. Sie singt ihre eigenen, beobachtenden Texte in deutscher Sprache, vor allem aber ist ihre Phrasierung, ihr Vortrag einzigartig. Ihrer gesanglichen Performance, die wirkungsvoll von Beats getragen und in minimalistische Pop-Arrangements gebettet ist, kann man sich daher nur sehr schwer entziehen. Eine junge Künstlerin, die nicht nur weiß, wohin ihr Weg sie führen wird. Man hört eine Musikerin, die ihre ganz eigene Art gefunden hat, wieder erkennbar zu bleiben — und hinter diesen stilistischen Merkmalen ganz eigene Geschichten zu erzählen vermag.
LOUKA: „Ich beobachte. Ich trage immer ein Notizbuch mit mir herum, um Zeilen aufzuschreiben, die mir begegnen, eine Art unterbewusste Recherche — in der U- Bahn, auf einem Plakat, in der Zeitung, ein Fundstück beim Aufschnappen von Gesprächsfetzen. Aus diesen Schnipseln collagiere ich meine Songs. Zuhause habe ich ein ganzes Bücherbord voll mit diesen Notizbüchern, die alle dieselbe Farbe und dasselbe Format haben. Das ist mein Textschatz, mein Steinbruch der Ideen und Sätze, aus dem ich schöpfe.“ (…)